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Montag, 3. Juni 2013
Donnerstag, 30. Mai 2013
Fragen an den Bezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode und an die Stadtverwaltung
Fragen aus der BZR-Sitzung KiBeWü 08.05.2013 sowie ein Brief von Hans Heintze in Folge
des persönlichen und sachlichen Umgangs mit den Fragen.
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_______________________________________
Hans Heintze Hannover, 27.05.2013
Lange-Hop-Str. 146
30539 Hannover
Sehr geehrter Herr
Bezirksbürgermeister Rödel,
sehr geehrte
Mitglieder des Bezirksrats Kirchrode-Bemerode-Wülferode,
in der Sitzung vom 8.5.2013 habe ich einige Fragen an den
Bezirksrat und an die Stadtverwaltung
gerichtet. Diesen Fragenkatalog habe ich Ihnen anschließend in schriftlicher Form überreicht. Ein Teil
der Fragen wurde unmittelbar von Ihnen, Herr Rödel, beantwortet; zu diesen Antworten hätte ich gern Stellung
genommen, dazu fehlte aber die Zeit. Diese Klarstellungen hole ich heute nach.
Zu Frage 1 (Veranstaltung im Annastift):
1. Bevor Sie auf die Frage eingingen, begründeten Sie die
geplante Veranstaltung mit der Notwen-digkeit, auf eine Beunruhigung
der Bürger einzugehen. Diese Beunruhigung sei hervorgerufen worden durch
die Art, in der die Bürgerinitiative pro.Kronsberg die Problematik der Deponien und Altlasten öffentlich
dargestellt habe, nicht zuletzt auch durch Behauptungen über gehäufte
Krebsfälle in der Siedlung Seelhorst.
Diese Vorwürfe
entsprechen nicht den Tatsachen und sind daher
falsch.
Die Bürgerinitiative hat sich in ihren Veröffentlichungen
immer auf Fakten bezogen, die in öffentlich zugänglichen Quellen überprüfbar
dargestellt worden sind, insbesondere in der Untersuchung des Umweltbundesamtes
(UBA) sowie in hannoverschen Zeitungen der 70er und 80er Jahre (z.B. HAZ und
„Maschseebote“). Die Seriosität der
Untersuchung des Umweltbundesamtes wurde auch von Herrn Mönninghoff
öffentlich in einer Sitzung des
Bezirksrats im September 2012 bestätigt. Alle Warnungen der Bürgerinitiative
vor den illegal in den Bemeroder Deponien abgelagerten Giften bezogen sich auf diese Unterlagen. Sollten
uns dabei Fehler unterlaufen sein, so müssten Sie uns das nachweisen – dann
würden wir uns selbstverständlich korrigieren. Bisher sind Sie hier aber jeden
Beweis schuldig geblieben.
Die Frage gehäufter Krebsfälle in der Siedlung Seelhorst ist von der Bürgerinitiative bis heute nicht
öffentlich erörtert worden. Um diesen Vorgang zu klären, möchte ich die
mir bekannten Abläufe möglichst genau darstellen:
Das Thema kam zum ersten Mal zur Sprache, als bei einer Veranstaltung von „pro.Kronsberg“ eine Bürgerin ihre Sorgen über eine Häufung
von Krebsfällen in der Siedlung
ansprach. Diese Bürgerin gehört der Initiative nicht an, ich kenne auch ihren
Namen nicht. Selbstverständlich hatte sie das Recht, ihre Sorgen öffentlich zu
äußern.
Sie, Herr Rödel,
haben dann sofort diese Äußerung
öffentlich scharf kritisiert, weil sie das Bild des Stadtteils schädige. Hier
stellt sich die Frage: Wird das Bild
eines Stadtbezirks geschädigt, weil über ein Problem gesprochen wird - oder weil ein Problem existiert, das schnell
behoben werden muss?
Ich habe Sie noch in dieser Sitzung darüber informiert, dass diese Bürgerin nicht
Mitglied der Bürgerinitiative sei,
sondern offensichtlich ihre persönlichen Ängste und Beobachtungen geäußert
habe. Meines Wissens sind Sie nicht auf diese Frau zugegangen, um sie nach
näheren Fakten zu fragen. Ich bin sicher, dass ein solcher Schritt sinnvoll
gewesen wäre. Allerdings haben auch wir
von der Bürgerinitiative diese Fragen nicht näher aufgegriffen; auch wir hatten
Bedenken, dieses angst-besetzte Thema ohne nähere Informationen öffentlich zu
erörtern. Später haben Sie den Vorwurf gegen die BI, das Thema gehäufter
Krebsfälle hochgespielt zu haben, öffentlich wiederholt; ich habe Ihnen ein zweites Mal widersprochen und den
Vorgang richtiggestellt.
Meines Wissens hat es dann während einer
Mitgliederversammlung der
Siedlergemeinschaft ein Gespräch zu dieser Frage gegeben; dabei sollen tatsächlich Berichte über Krebsfälle in der Siedlung
Seelhorst spontan zur Sprache gekommen sein. Mir ist nicht bekannt, ob
bisher eine systematischere Untersuchung geplant ist. Eine solche Untersuchung
wäre sicherlich legitim, sollte aber mit einer
angemessenen Vorsicht und Diskretion gehandhabt werden.
Die Bürgerinitiative pro.Kronsberg hat sich möglicherweise
selbst zu sehr zurückgehalten. Auf
keinen Fall hat sie das Thema in der
Öffentlichkeit hochgespielt. Diese Behauptungen sind rufschädigend und
müssen aus der Diskussion verschwinden.
2. Die Frage nach dem Namen und den Fachgebieten
des eingeladenen Sachverständigen
wollten Sie, Herr Rödel, zu meinem Erstaunen nicht beantworten. Sie
argumentierten, es bestünde die Gefahr, dass gewisse Leute dann bei Google
nachforschten, was der Sachverständige denn bisher getan habe.
Dieser Einwand überzeugt
mich gar nicht. Warum soll man sich nicht über einen Sachverständigen
und die Art seines Sachverstandes (z.B. wissenschaftliche Schwerpunkte und
Arbeitsgebiete) informieren dürfen? Wissenschaftliche Seriosität hängt von
Transparenz und Überprüfbarkeit sowohl der Ergebnisse als auch der jeweiligen
Methodik ab. Nur so kann auch in umstrittenen Fragen Vertrauen zurückgewonnen werden. Einen
geheimnisvollen Mr. X anzukündigen - ein
solches Vor-gehen verstärkt eher die
Skepsis, dass hier etwas verharmlost oder vertuscht werden soll.
Ich weiß nicht, wer diese Geheimhaltung, die niemandem
nützt, beschlossen hat. Waren die Frak-tionen der beiden Bezirksräte daran
beteiligt? Hat Frau Bezirksbürgermeisterin Ranke-Heck
zuge-stimmt? Geht der Wunsch von „Mr. X“ aus?
Erfahren denn wenigstens die
Bezirksvertreterinnen und -vertreter den Namen und die Qualifikation des Sachverständigen?
Warum wird der „mündige Bürger“ nicht informiert? Die Bezahlung des
Sachverständigen erfolgt doch aus Steuermitteln!
Ich halte diese Entscheidung
für einen Fehler und empfehle
Ihnen, sie schnellstmöglich zu
korrigieren, damit wir nicht länger um
eine problematische Geheimhaltung streiten, sondern endlich über die wirklich wichtigen Fragen
sachgerecht diskutieren können.
3. Zur Frage, wie der
Untersuchungsauftrag an den Sachverständigen laute, betonten Sie
ausführ-lich, dass kein neues Gutachten geplant sei; schließlich gebe es schon Gutachten, die
nicht immer überzeugt hätten. (Meine
volle Zustimmung in diesem Punkt!). Ich
hatte allerdings nicht nach einem Gutachten, sondern nach dem
Untersuchungsauftrag gefragt.
Sollten Sie allerdings
Formulierungen in einer Presseerklärung
der Initiative pro.Kronsberg über ein neues Gutachten gemeint haben, so
muss ich Ihnen Recht geben: Die in der
vorigen Sitzung des Bezirksrats anwesenden Mitglieder der Initiative hatten
Ihre Äußerung so verstanden, und hier ist nunmehr eine Klarstellung erfolgt,
die wir berücksichtigen werden. Dennoch hoffe ich, dass die Äußerungen des
Sachverständigen auch schriftlich erfolgen, damit man sie nachlesen und
über-prüfen kann – auch ohne ein neues Gutachten.
Ich war aber doch von Ihrer Nebenbemerkung irritiert, die
ich nur noch sinngemäß wiedergeben kann:
Der Sachverständige werde auch erklären, wie gefährlich es wirklich sei,
wenn „ein paar Krümel“ eines Gifts in der Deponie lagerten. Habe ich
Sie da richtig verstanden, Herr Rödel?
Hier könnte wieder der Verdacht
entstehen, es sollte verharmlost und
bagatellisiert werden. Es geht doch um
zahlreiche Fässer mit hochgiftigen Chemikalien, viele davon mit
Grundwasserkontakt!
Was wir brauchen, ist weder
ein Herunterspielen möglicher Gefahren noch
eine unsachgemäße Dramatisierung,
die wir nicht wollen. Da wir alle in dieser Hinsicht Laien sind, benötigen wir
hier Klärung durch unabhängigen Sachverstand.
Deshalb haben wir den Plan einer solchen Veranstaltung begrüßt. Sollte aber der Eindruck einer
Verharmlosungskampagne entstehen, wie wir sie schon erlebt haben, so würde ein schwerer
Glaubwürdigkeitsverlust entstehen, den wir uns alle nicht wünschen können.
Und: Eine sehr spät erfolgende Sanierung kann sehr teuer werden, wie man an
der Deponie Morgenstern am Harz sieht.
Zu Frage 2 (Sanierung des Spielplatzes
Wülferoder Weg):
4. Auf diese Fragen antworteten Sie, Herr Rödel, dafür sei der Bezirk
Döhren-Wülfel zuständig. Das mag formal richtig sein, allerdings geht es hier
um Überschneidungen, die sich auf beide Bezirke auswirken. Giftströme im
Grundwasser machen nicht Halt an Stadtbezirksgrenzen, und eine riesige Halle
wirkt sich ebenfalls auf das größere Umfeld in Hannovers Südosten aus.
Deshalb habe ich Sie gebeten, so etwas wie „Amtshilfe“ aus Döhren-Wülfel einzuholen. Ich gebe den Fragenkatalog aber
auch von mir aus an den Bezirksrat Döhren-Wülfel weiter und bitte Frau Bezirksbürgermeisterin
Ranke-Heck um die entsprechenden Auskünfte.
Zu Frage 4 (Retouren der Fa. NETRADA):
5. Diese Frage haben
Sie fast heftig zurückgewiesen. NETRADA habe in der Info-Veranstaltung mitgeteilt, dass man heute dazu noch nichts sagen könne. Wegen
des Zeitmangels am 8.5.2013 konnte ich
auf diese Zurückweisung nicht mehr antworten. Ich habe mich aber bei den
Mitgliedern von pro.Kronsberg vergewissert, dass die Frage der Retouren durchaus angesprochen worden ist. Demnach sollen
große Teile des östlich gelegenen
Hallenabschnitts zur Bearbeitung der Retouren vorgesehen sein. Da dieser
Hallenabschnitt in den nächsten Wochen eingerichtet werden wird (auch mit der
nötigen Technik), muss die Firma mit Sicherheit konkrete Pläne entwickelt und
zur Geneh-migung vorgelegt haben. Im übrigen ist NETRADA
im Internet-Versandhandel mit Textilien erfahren und bearbeitet Retouren
nicht zum ersten Mal.
Darauf beziehen sich
meine Fragen, und ich wiederhole sie hiermit. Auch den Bezirksrat und Sie
als Bezirksbürgermeister müsste doch die Frage interessieren, ob es hier ggf.
zu zusätzlichen Belastun-gen der Umwelt durch Chemikalien und austretende
Dämpfe kommen kann. Die Verwaltung wird Ihnen sicherlich auch ohne hohe Gebühren
dazu Auskunft erteilen.
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6. Auf meine Informationen zur Frage der Gebühren bei Anfragen und Widerspruchsverfahren habe ich
Antworten von Herrn Hellmann, Frau Stittgen und Herrn Jens Albrecht erhalten.
Auf meine Anfragen an den Bezirksrat
Döhren-Wülfel wegen der Artikel
über „Arsen im Grundwasser“ haben die SPD- und die CDU-Fraktion
geantwortet. Für diese hilfreichen Reaktionen
herzlichen Dank!
Ich schreibe diesen Brief in eigener persönlicher Verantwortung, aber mit Kenntnis des Vorstandes der Bürgerinitiative
„pro.Kronsberg“, und ich wünsche mir, dass wir diese Probleme weiterhin engagiert gemeinsam bearbeiten
können, unabhängig von allen manchmal unvermeidlichen politischen
Unterschieden.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Hans Heintze
Freitag, 26. April 2013
Pressemitteilung, 25. April 2013 Arsenwerte im Grundwasser von Hannover
Arsenwerte im Grundwasser von Hannover
Auf Nachfrage der SPD-Fraktion im Bezirksrat Hannover gab die Stadtverwaltung Hannover zur Antwort, dass die Langzeitüberwachung der Deponie Bemerode I im südwestlichen Grundwasserabstrom so hohe Arsenwerte aufgezeigt habe, dass eine Sanierung erforderlich sei. Die dafür zuständige Region Hannover werde aber nicht tätig, da 200 Meter weiter die Werte wieder besser seien. Was soll das denn? Die von der Stadtverwaltung zitierte Antwort der Region klingt ja so, dass nicht zu sanieren wäre, wenn man nur weit genug von dem sanierungsbedürftigen Bereich weitere Werte nimmt! Wenn die Werte so hoch sind, dass saniert werden muss, dann ist zu sanieren. Dies ist eine Forderung von pro.kronsberg.
Weiteres Sachverständigengutachten zur Deponie Bemerode I
In der letzten Sitzung des Bezirksrates Kirchrode Bemerode Wülferode konnte man den Eindruck gewinnen, dass diese Forderung schon erfüllt werde. Der Bezirksbürgermeister sagte auf Anfrage von pro.kronsberg zur Deponie, dass der von ihm geführte Bezirksrat in Zusammenarbeit mit dem Bezirksrat von Döhren Wülfel einen neuen Sachverständigen beauftragen werde. Mit diesem Gutachten soll – außerhalb der von der Stadt eingeholten Gutachten zur Deponie und dem jetzigen Bauvorhaben – dann endlich unabhängig geklärt werden, welche Gefahren von der Deponie ausgehen. Für pro.kronsberg ist dabei von Bedeutung, endlich zu klären:
- wie groß ist die Deponie
- welche Inhaltsstoffe sind in der Deponie
- wie lange hält die oberflächliche Abdeckung nach fast zwanzig Jahren noch.
Angesichts der bisherigen Arbeit von pro.kronsberg gibt es noch detailreichere Fragestellungen. Dazu hat der Bezirksbürgermeister auch angekündigt, Fragen von pro.kronsberg vor Erstellung des Gutachtens einzubeziehen.
Das ist ein Erfolg. Zu hoffen bleibt, dass es keine leeren Worte sind und schnell umgesetzt wird.
Download der PM: http://pressehouse.de/bi_pk/pressemitteilung_IV_2013.pdf
Auf Nachfrage der SPD-Fraktion im Bezirksrat Hannover gab die Stadtverwaltung Hannover zur Antwort, dass die Langzeitüberwachung der Deponie Bemerode I im südwestlichen Grundwasserabstrom so hohe Arsenwerte aufgezeigt habe, dass eine Sanierung erforderlich sei. Die dafür zuständige Region Hannover werde aber nicht tätig, da 200 Meter weiter die Werte wieder besser seien. Was soll das denn? Die von der Stadtverwaltung zitierte Antwort der Region klingt ja so, dass nicht zu sanieren wäre, wenn man nur weit genug von dem sanierungsbedürftigen Bereich weitere Werte nimmt! Wenn die Werte so hoch sind, dass saniert werden muss, dann ist zu sanieren. Dies ist eine Forderung von pro.kronsberg.
Weiteres Sachverständigengutachten zur Deponie Bemerode I
In der letzten Sitzung des Bezirksrates Kirchrode Bemerode Wülferode konnte man den Eindruck gewinnen, dass diese Forderung schon erfüllt werde. Der Bezirksbürgermeister sagte auf Anfrage von pro.kronsberg zur Deponie, dass der von ihm geführte Bezirksrat in Zusammenarbeit mit dem Bezirksrat von Döhren Wülfel einen neuen Sachverständigen beauftragen werde. Mit diesem Gutachten soll – außerhalb der von der Stadt eingeholten Gutachten zur Deponie und dem jetzigen Bauvorhaben – dann endlich unabhängig geklärt werden, welche Gefahren von der Deponie ausgehen. Für pro.kronsberg ist dabei von Bedeutung, endlich zu klären:
- wie groß ist die Deponie
- welche Inhaltsstoffe sind in der Deponie
- wie lange hält die oberflächliche Abdeckung nach fast zwanzig Jahren noch.
Angesichts der bisherigen Arbeit von pro.kronsberg gibt es noch detailreichere Fragestellungen. Dazu hat der Bezirksbürgermeister auch angekündigt, Fragen von pro.kronsberg vor Erstellung des Gutachtens einzubeziehen.
Das ist ein Erfolg. Zu hoffen bleibt, dass es keine leeren Worte sind und schnell umgesetzt wird.
Download der PM: http://pressehouse.de/bi_pk/pressemitteilung_IV_2013.pdf
Mittwoch, 10. April 2013
Hallo Sonntag H.-Süd vom 31.03.2013: Arsen im Grundwasser - Verwaltung hält weitere Sanierung der Deponie Bemerode jedoch für nicht erforderlich
Madsack-Presse bestätigen uns in unserem Tun
Arsen tritt aus der ehemaligen Hausmülldeponie Bemerode in sanierungspflichtigem Umfang aus (hallo sonntag, 31.03.2013). In der Hallo Sonntag, Ausgabe H.-Süd wurde berichtet, dass die Verwaltung im BZR Döhren-Wülfel beim letzten Mal bestätigt habe, dass die Arsen-Werte so hoch seien, dass eigentlich etwas gemacht werden müßte. Da die Werte 200 Meter weiter schon wieder besser seien, wäre eine weitere Teilsanierung unverhältnismäßig. Über die Ursache wird spekuliert.
Quelle: http://epaper01.niedersachsen.com/epaper/epaper2.html?zeitung=HSS&ekZeitung=&thuLinLi=1&code=0331_HSS_HP_04&book=HP_HSS_1.Page&Y=13&M=03&D=31
Wiederabdruck mit freundlicher Genehmigung der Sonntags-Medien GmbH & Co. KG
August-Madsack-Straße 1 30559 Hannover
Arsen tritt aus der ehemaligen Hausmülldeponie Bemerode in sanierungspflichtigem Umfang aus (hallo sonntag, 31.03.2013). In der Hallo Sonntag, Ausgabe H.-Süd wurde berichtet, dass die Verwaltung im BZR Döhren-Wülfel beim letzten Mal bestätigt habe, dass die Arsen-Werte so hoch seien, dass eigentlich etwas gemacht werden müßte. Da die Werte 200 Meter weiter schon wieder besser seien, wäre eine weitere Teilsanierung unverhältnismäßig. Über die Ursache wird spekuliert.
Quelle: http://epaper01.niedersachsen.com/epaper/epaper2.html?zeitung=HSS&ekZeitung=&thuLinLi=1&code=0331_HSS_HP_04&book=HP_HSS_1.Page&Y=13&M=03&D=31
Wiederabdruck mit freundlicher Genehmigung der Sonntags-Medien GmbH & Co. KG
August-Madsack-Straße 1 30559 Hannover
Donnerstag, 14. März 2013
Sonntag, 10. März 2013
Infoveranstaltung der Firma Netrada am Dienstag den 12.03.2013 im Annastift/Wülfeler Str
Netrada lädt nach Terminrücksprache mit der Stadtverwaltung Politiker und Öffentlichkeit ein. Pro.kronsberg steht mit Netrada im Gespräch und wird als Kritiker der Änderung der Bauleitpläne als Teil der Öffentlichkeit vor Ort sein. Wir sind gespannt, ob die Politiker, die die Öffentlichkeitsarbeit von Netrada und pro.kronsberg in der Vergangenheit als unzulänglich verschrieen haben, auch kommen.
Vor allem möchten wir auf diesem Wege Menschen, die sich auch außerhalb von pro.kronsberg stehen und mit dem Projekt beschäftigen, motivieren zu kommen.
Einladung der Firma Netrada:
Vor allem möchten wir auf diesem Wege Menschen, die sich auch außerhalb von pro.kronsberg stehen und mit dem Projekt beschäftigen, motivieren zu kommen.
Einladung der Firma Netrada:
Mittwoch, 13. Februar 2013
Mittwoch, 6. Februar 2013
Dienstag, 15. Januar 2013
Donnerstag, 20. Dezember 2012
++ WICHTIG FÜR ALLE ++ Widerspruch gegen Baugenehmigung einlegen
Widerspruch gegen die Baugenehmigung stellen!! EILT
Dies betrifft alle: Zum einen die, die Baugenehmigung von der Stadt erhalten haben (fristgerecht bis 1 Monat nach Zugang des Briefes Widerspruch einlegen - eilt deshlab). Es betrifft aber auch alle, die keine B-Genehmigung erhalten haben, aber Nachbarn sind, können sich ebenfalls gegen die Baumassnahme beschweren. Nur weil man keine Genehmigung mit Rechtsmittelfrist erhalten hat, merkt man trotzdem als Nachbar, dass sich da was tut, also kann und muss man diesem Tun ebenfalls widersprechen.
Bitte legt alle Widerspruch ein! Wir haben eine Vorlage erstellt:
Download der Widerspruch-Vorlage/Template als MS Word-Dokument
Dies betrifft alle: Zum einen die, die Baugenehmigung von der Stadt erhalten haben (fristgerecht bis 1 Monat nach Zugang des Briefes Widerspruch einlegen - eilt deshlab). Es betrifft aber auch alle, die keine B-Genehmigung erhalten haben, aber Nachbarn sind, können sich ebenfalls gegen die Baumassnahme beschweren. Nur weil man keine Genehmigung mit Rechtsmittelfrist erhalten hat, merkt man trotzdem als Nachbar, dass sich da was tut, also kann und muss man diesem Tun ebenfalls widersprechen.
Bitte legt alle Widerspruch ein! Wir haben eine Vorlage erstellt:
Download der Widerspruch-Vorlage/Template als MS Word-Dokument
Samstag, 8. Dezember 2012
Freitag, 30. November 2012
Donnerstag, 29. November 2012
Newsletter 29. November 2012 - Initiative pro.kronsberg
Newsletter 29. November 2012
Massen-Baumfällen, erster Spatenstich und immer mehr Fragen
Seit wenigen Tagen überschlagen sich die Ereignisse auf dem Gelände „Östlich Weltausstellungsallee“. War zunächst „nur“ das Fällen des ersten Chaussee-Baumes an der Cousteaustraße zu beklagen, folgten kurz danach das Massen-Baumfällen auf der Fläche östlich der Straße Richtung Stadtbahn. Mit modernster Technik dauerte es nur einen Vormittag, um fast 100 Bäume zu fällen und so zu entsorgen, als ob sie nie auf der Fläche gestanden hätten. Auch eine mindestens 100 Jahre alte, gesunde Pappel wurde selektiert.
Warum wurden diese schönen und wertvollen Bäume gefällt? Das ist, wie wir finden, eine gute Frage. Auf Nachfrage von pro.kronsberg teilte ein städtischer Mitarbeiter des Grünflächenamtes mit, dass die Bäume nicht umgepflanzt werden konnten, da sie beim Einpflanzen zur EXPO 2000 nicht wurzelbehandelt worden seien. Unabhängig von der Richtigkeit dieser merkwürdigen Aussage bleibt dazu zweierlei anzumerken: (1) Als das Gewerbegebiet an der Stockholmer Straße vor etwa 20 Jahren entstanden ist, hatte man dort stehende, mindestens 40 Jahre alte Bäume, ohne Probleme mit schwerem Gerät „ausgelöffelt“ und umgesetzt. Diese umgepflanzten Bäume sind alle wieder angewachsen und stehen heute noch. (2)Der Umstand, dass die nun gefällten Bäume nicht wurzelbehandelt waren, belegt bei der Weitsicht der EXPO-Planer, dass diese Bäume nicht umgesetzt werden sollten, sondern als grüner Bestandteil eines dort vorgesehenen, neuen Stadtteils gedacht waren. Passend und als konzeptionelle Fortführung des gerade wieder international prämierten Stadtteils Kronsberg-Süd.
Zum aktuellen Geschehen:
Anfang dieser Woche rückte schweres Gerät an. Die Fläche wird geräumt und erinnert mehr an eine Mondlandschaft als an die Fläche, für die sie zur EXPO einmal geplant worden war. Die Bauarbeiten ruhten für einen Moment, als der erste Spatenstich symbolisch von Vertretern der Stadt und Netrada vor extra geladener Presse am 28. November 2012 um 13 Uhr an einem extra importierten Sandhügel vollzogen wurde. Anlieger und Bürger waren nicht informiert und nicht geladen. Weder von der erteilten Baugenehmigung, noch vom Baubeginn noch vom 1. Spatenstich. Warum nicht?
Die Initiative pro.kronsberg hatte trotzdem von allem erfahren. Statt nun im extra auf der Baustelle errichteten „Festzelt“ beim 1. Spatenstich Smalltalk ohne Öffentlichkeit zu betreiben, hat die Initiative vor Ort mit Protest vor den Folgen des Baus und der Inbetriebnahme der Halle gemahnt. Vor Monaten wurde versprochen, mit den Anliegern zu sprechen, zu informieren und ein Bürgertelefon einzurichten. All das ist bislang nicht passiert. Die Bauarbeiten haben mit Abholzen, Staub und Lärm begonnen. Fakten werden geschaffen. Dialog sieht anders aus. Ein Bürgertelefon soll noch eingerichtet. Wann?
Wir fragen uns: wenn es funktioniert, Anträge zum Fällen und Bauen zu stellen (und zu genehmigen), warum funktioniert es dann nicht, die betroffenen Bürger entsprechend zu informieren?In der Presse war erst heute zu lesen, dass selbst der verantwortliche Dezernent nur glaubt, dass die von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten zur Deponie zutreffen, die Deponie sicher sei und nichts passiere. Pro.kronsberg hat Widersprüche in den Gutachten aufgezeigt. Doch bislang hat z. B. noch kein Journalist die Behauptungen der Stadt, dass alles sicher sei, wirklich hinterfragt. Warum eigentlich nicht?
Die Neue Presse schreibt heute von „Drecksarbeit für neue Jobs“ und erkennt, dass die Halle riesig werde. Jobs hätte das Konzept Park Kronsberg auch gebracht, allerdings ohne die riesigen Ausmaße der Halle sowie die Folgen ihres Baus und ihrer Benutzung.
Das Thema „Verkehr“ und die damit verbundenen Auswirkungen, sind schon lange aus der öffentlichen Diskussion verschwunden. Wie brisant das Thema jedoch nach wie vor ist und immer mehr wird, mussten wir gerade wieder zur Messe „Eurotier“ leidvoll erfahren. Wie sich der Verkehr in unserem direkten Umfeld noch entwickelt, wenn neben dem Netrada-Anlieferverkehr noch täglich angeblich bis zu 1800 Netrada-Mitarbeiter versuchen ihren Arbeitsplatz zu erreichen, scheint die Verantwortlichen nicht mehr zu interessieren.
Darum informiert pro.kronsberg weiterhin über das Bauvorhaben, lässt die städtischen Gutachten prüfen, hat einen renommierten Anwalt mit der rechtlichen Beurteilung beauftragt, um ein juristisches Vorgehen gegen Baugenehmigungen und Satzungsänderungen überprüfen zu lassen, protestiert vor Ort sowie zu geeigneten Gelegenheiten und mahnt Bürgerdialog bei den
Verantwortlichen an.
Initiative pro.kronsberg
Mensch, Natur, Zukunft e. V.
Mitglied im
Initiative pro.kronsberg – Mensch, Natur, Zukunft e. V.
Vorsitzender: Frank Podschadly - Im Wolfskampe 54 - D-30539 Hannover
Email: pro.kronsberg@live.de - Internet: www.prokronsberg.blogspot.com
Bankverbindung: Sparkasse Hannover - Kontonr.: 910099642 - BLZ 25050180
Download des Newsletter als PDF
Donnerstag, 22. November 2012
Erste Baumfällaktion - ProKronsberg stellt Strafanzeige
Ohne Legitimation?Eigentlich durften nur der Spitzahorn gefällt werden. Heute Morgen wurden - aus unserer Sicht ohne Genehmigungs- und Rechtsgrundlage - Fakten geschaffen und viele Bäume unwiderbringlich gefällt. U.a. die über hundertfünfzig Jahre alte Eiche am ehemaligen Helikopter-Flugplatz.
Mit schwerem Gerät Eine Firma Stark aus Barsinghausen hat bis 10.30 Uhr mit Maschinen, die einen Baum binnen einer Minute am Boden kappen und binnen der nächsten Minute nahezu rückstandslos schreddern, die Fläche baumfrei gemacht.
Gassperre
Desweiteren finden Arbeiten auf dem Gelände des zweiten Bauabschnitts statt. Die Arbeiten leitet planersich ein Herr Prahl der Firma ICP. Im Auftrag der Stadt werden dort die von der Firma ICP im Gutachten vorgeschlagene Gassperre errichtet. Auf Nachfrage ergab sich, dass mn sich für die günstigste Variante mit einem Schotterbett entscheid. Die Gassperre liege südlich des Deponierandes und werde im Winkel an der Cousteaustraße ein Stück hochgeführt. Der erste Baum von Dienstag sei dafür im Weg zumal Wegerechte für Telekom etc. zu beachten seien.
Update 1: In der uns voliegenden "Baumfäll-Liste" der Stadt Hannover für den Bezirk KiBeWü war diese Aktion nicht aufgeführt.
Update 2: Vor Ort: Baufirma kann Auftraggeber nicht benennen.
Weitere Infos folgen....
Mit schwerem Gerät Eine Firma Stark aus Barsinghausen hat bis 10.30 Uhr mit Maschinen, die einen Baum binnen einer Minute am Boden kappen und binnen der nächsten Minute nahezu rückstandslos schreddern, die Fläche baumfrei gemacht.
Gassperre
Desweiteren finden Arbeiten auf dem Gelände des zweiten Bauabschnitts statt. Die Arbeiten leitet planersich ein Herr Prahl der Firma ICP. Im Auftrag der Stadt werden dort die von der Firma ICP im Gutachten vorgeschlagene Gassperre errichtet. Auf Nachfrage ergab sich, dass mn sich für die günstigste Variante mit einem Schotterbett entscheid. Die Gassperre liege südlich des Deponierandes und werde im Winkel an der Cousteaustraße ein Stück hochgeführt. Der erste Baum von Dienstag sei dafür im Weg zumal Wegerechte für Telekom etc. zu beachten seien.
Update 1: In der uns voliegenden "Baumfäll-Liste" der Stadt Hannover für den Bezirk KiBeWü war diese Aktion nicht aufgeführt.
Update 2: Vor Ort: Baufirma kann Auftraggeber nicht benennen.
Weitere Infos folgen....
Bericht in Zeit Online: Gnadenlos flexibel
Link zum Artikel: http://www.zeit.de/2012/47/Internet-Kaufhaus-Amazon-Kuendigungsfristen-Leiharbeit
Die Bürgerinitiative ProKronsberg findet Erwähnung
[..] Statt nur Forderungen von Amazon entgegen- und Fristen zur Kenntnis zu nehmen, wagten es die Stadträte, eigene Wünsche zu formulieren. So sollte der Konzern beispielsweise nicht nur locker zusagen, bis 2015 rund 1.000 langfristige Arbeitsplätze zu schaffen, sondern sich dazu verpflichten. Und als sich dann noch eine Bürgerinitiative gründete, die sich Sorgen um das Verkehrsaufkommen machte und genauer informiert werden wollte, war das dem Management offensichtlich zu viel. Jedenfalls machte es sich für seine kommunalen Verhandlungspartner rar, war scheinbar unentschlossen. Nichts ging mehr voran. Mitte dieses Jahres holte sich Amazon schließlich einen Korb. Es fand sich nämlich ein anderer Investor, der mit den Wünschen von Kommune und Bürgerinitiative keine Probleme hat.[..]
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