Mittwoch, 18. April 2012

** Update ** Amazon kauft Robotik-Spezialisten Kiva Systems

Was bedeutet dies für das geplante Vorhaben in Hannover?

Der Onlinehändler Amazon kauft den Spezialisten für Logistik- und Materialwirtschafts-Automation. Laut Focus werden die Lagerarbeiten durch das Robotersystem doppelt so effektiv. D.h. im Umkehrschluss, dass nur halb soviel Mitarbeiter notwendig sein werden, um die gleiche Arbeit zu verrichten. Die Kiva-Roboter finden selbstständig die bestellten Waren, holen die passende Verpackung und bringen beides zum Lagerarbeiter.

Um so eine Technologie einzusetzen muss man nicht gleich den Hersteller kaufen. Da Amazon Kiva für 775 Mio. Dollar komplett übernimmt zeigt, dass diese strategische Investition dazu gedacht ist einen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten und anderen Onlineversendern - den Wettbewerbern - den Zugang zu dieser Technologie zu erschweren, verwehren oder zumindest nicht die neuste KIVA-Technologie anzubieten. Auch wenn Amazon das in seiner Pressemitteilung verneint, steckt genau das dahinter. Deshalb ist davon auszugehen, dass sukzessive dann alle Amazon Logistikzentren damit rasch ausgerüstet werden.

Das bisher immer noch primär angeführte Arbeitsplatzargument wird damit mittelfristig deutlich reduziert werden. Das müssen die Stadträte vor Ihrer Abstimmung wissen! Und die Technologie entwickelt sich rasch weiter. Es ist zu vermuten, dass insbesondere neu erstellte Logistikzentren dann gleich mit Kiva geplant werden, bevor alte Logistikzentren aufwändig umgerüstet werden. Als Konsequenz ergibt sich ein noch schlechteres Arbeitsplatz-Flächernbedarfs-Verhältnis. Auch mit arbeitsintensiver konventioneller Lagertechnologie haben Logistik- und Distributionszentren bereits einen enmorm hohen Flächenverbrauch und schlechte Relation von Flächenverbrauch pro mitarbeiter. Dies wird sich durch Kiva nochmals deutlich verschlechtern. Und die von der Stadt Hannover erhofften Gewerbesteuereinnahmen werden damit deutlich geringer ausfallen als erhofft.

Liebe Stadträte bitte werden Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst und stoppen Sie die Änderung der Bauleitpläne. Der Bezirksrat Ki-Be-Wü hat sich mit einer Gegenstimme nahezu einhellig gegen das Vorhaben ausgesprochen. Deutlicher geht es nicht. Es gibt dwesentlich attraktivere Alternativen zu Amazon. Wir von der Initiative Pro Kronsberg haben mit dem Konzept "Park Kronsberg" eine realistische und lukrative Möglichkeit aufgezeigt. Es ist an Ihnen diese endlich aufzugreifen.

MfG Jens Fleischhacker
Quellen:

http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/der-weltgroesste-online-einzelhaendler-amazon-kauft-hersteller-von-lagerhaus-robotern_aid_725933.html

http://www.dgap-medientreff.de/news/technologie/roundup-amazon-ubernimmt-hersteller-von-lagerhaus-robotern-258531/

http://www.golem.de/news/amazon-kauft-kiva-systems-roboter-statt-menschen-im-lagerhaus-1203-90622.html

Dienstag, 17. April 2012

Pressemeldung Pro Kronsberg 15.04.2012

Sehr geehrte Damen und Herren, 

zum Presse-Club Hannover, der am Dienstag, 17. April 2012 zwischen 19 und 20 Uhr über www.h-eins.tv ausgestrahlt wird, sind u. a. Herr Weil und Herr Seidel. Der Anfang der Sendung betrifft die geplante Ansiedlung. 

 Mit freundlichem Gruß Antje Torlage
Schriftführerin pro.kronsberg










































Download der Pressemeldung 15.04.2012 als PDF

Montag, 16. April 2012

Zeigt Flagge am Samstag den 14. April 2012




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Samstag, 14. April 2012
um 16:00 Uhr
Cousteaustraße / Emmy-Noether-Allee

www.prokronsberg.de



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Gastbeitrag Jens Albrecht WfH 16.04.2012

Die WfH war mal wieder da. 
‚Zeigt Flagge, bevor die Bagger kommen.’ 

Ja richtig, wie so oft, die unabhängige Wählergemeinschaft WfH war mal wieder als einzige Partei am 14. April vor Ort, um die Initiative pro.kronsberg zu unterstützen. Die von etwa 200 Leuten besuchte Aktion ‚Zeigt Flagge, bevor die Bagger kommen’, war der Auftakt von Veranstaltungen der Initiative pro.kronsberg - Mensch, Natur, Zukunft e. V. Es wurden symbolisch Patenschaften für Bäume übernommen. Wie ich nicht nur im Wahlkampf sagte, ich unterstütze vernünftige Bürgerinitiativen. Wo waren neben den scheinbaren Theater-Volksparteien die nicht nur hier im Bezirk Salon-Grünen? Nett verständnisvoll reden, proklamieren ‚wir sind die Guten’ und keine Taten folgen. Deshalb erwähnte ich vor Kurzem: ‚Rot/ Grün’ wird von oben in der Stadtvertretung wie beim Boehringer-Thema eingenordet werden und die CDU/FDP hofft darauf, Rot/ Grün wird es schon richten. Die Definition von ‚Landesstraßen’ bzgl. der vom Land abgelehnten Zwangszuwegung zum Schnellweg kannte wohl vorher auch niemand. So etwas nennt man z. B. Realsatire. Frau RA Torlage von pro.kronsberg:‚Wir zeigen nicht nur als Anlieger, dass wir dieses Projekt wegen der Folgen an dieser Stelle für falsch halten und fordern ein, das Gelände "Östliche Weltausstellungsallee so zu bebauen und Arbeitsplätze zu schaffen, wie zur EXPO geplant. Damit könnten wir leben, mit den Belastungen durch den Bau und Betrieb (Verkehr, Licht, Lärm, Feinstaub etc.) der Mega-Halle nicht.’ Sicherlich ist von z. B. Hotels, Gaststätten und Geschäftsleuten zu hören, dass sie sich auf einen globalen Dienstleister im Bezirk freuen. Aber, geht es nur darum? Bestimmte Mandatsträger verspielen mal wieder das in sie gesetzte Vertrauen. Der Begriff ‚Volksvertreter’ wird bei diesem Thema von Politikern in einer vollkommen neuen Definition ad absurdum präsentiert. Jens Albrecht

Freitag, 6. April 2012

Amazon unter Druck: Britische Steuerfahndung ermittelt



Keine nennenswerten Unternehmenssteuern in Großbritannien

Drei Milliarden Pfund Umsatz - und so gut wie keine Unternehmensteuer: Der Onlineversender Amazon zeigt Kreativität zur Steuervermeidung. Nun prüft der britische Fiskus die Bezahlungen und Umsatzsteuerzurechnung über den europäischen Amazon-Hauptsitz und Zentrale in Luxemburg. Die Zahlungsströme werden alle größtenteils der Zentrale Amazon EU Sarl. mit Sitz in Luxemburg zugerechnet. Diese firmiert als Besitzerin des Großbritannien- wie übrigens auch des Deutschland-Geschäfts. Die deutsche Zentralniederlassung liegt zwar physisch in München, auf den Rechnungen fungiert aber immer dese ominöse Luxembuger Tochter als Verkäuferin.

Geldströme nach Luxemburg

Der Focus berichtete bereits letztes Jahr. Pikante Fragen der Focus-Redaktion zum Steuerort und deren Abführung wurden vom Unternehmen bis dato nicht beantwortet. Aufgrund der Untersuchung steigt der Druck auf das Unternehmen. Aktuelle Fragen der Spiegel-Redaktion sind bisher ebenfalls unbeantwortet.

Amazon bedient sich  kreativer Unternehmenskonstrukte! Aber Amazon ist beileibe nicht das einzige Unternehmen. 
Auch wenn dieses Gebaren vollständig konform der europäischen Steuergesetzgebung sein sollte und damit legal wäre. Das Beispiel EU Sarl. mit Sitz in Luxemburg zeigt deutlich auf, dass die EU für inländische Geschäftstätigkeiten in ihren Mitgliedsländern eine lokale Mindeststeuer für international tätige Firmen einführen sollte.

FRAGE: Wann prüft endlich der deutsche Fiskus das Steuergebaren dieses Unternehmens? Wann wachen die Europäer endlich auf, und machen den Steuerparadiesen der Unternehmensbesteuerung innerhalb der EU ein Ende?




Quellen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,826018,00.html


http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/16173120

Mittwoch, 4. April 2012

Einsprüche schreiben! Wir helfen Ihnen: Pro Kronsberg bietet am Samstag den 14.04. Schreibservice für Einwendungen





Einsprüche schreiben! Wir helfen Ihnen

Am Samstag den 14.04. bietet Pro Kronsberg im Annastift ein Redaktionsbüro für Einwendungen gegen die Ansiedung des Logistikzentrums an.
Der Schreibservice ermöglicht am Samstagvormittag (08:30 bis 11Uhr) die schnelle individuelle Auswahl an Argumenten, Ausdruck und portofreie Weiterleitung der persönlichen Einwendung an die Stadt.

Nach der Bekanntmachung des Änderungsbeschlusses begann dessen Auslegung. Die Auslegung dauert einen Monat bis Anfang Mai. Deshalb müssen nun sämtliche Einwendungen, die Anlieger haben, vorgebracht werden. Je mehr Einwendungen individuell verfasst sind, um so besser. 








WEHRT EUCH MIT UNS


Dienstag, 3. April 2012

**Update** Ein Monat Verzögerung. Termin der öffentlichen Auslage zur Ansiedlung von Amazon bleibt bestehen

Laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (04.04.2012) und Aussagen der Pressestelle der LHH verzögert sich die Planung zur Ansiedlung eines großen Versandzentrums des Onlineversenders Amazon an der Messe/Weltausstelungsallee Ost um mindestens einen Monat. Die Verwirrung ist perfekt.
Die öffentliche Auslage der Planung für die Bebauung des Areals wird weiterhin ab dem 04. April erfolgen. Die LHH möchte die Planung zwar grundsätzlich überarbeiten und neu darüber abstimmen. Hierzu wird es dann anschließend eine gesonderte Auslegung geben. Der Zeitverzug wird voraussichtlich einen Monat betragen.

Zum Bebauungsplan Nr. 1764 ist zwar ein erneuter Beschluss geplant. Das 222. Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan Hannover wird aber unverändert, wie in der Bekanntmachung vom 28.03. veröffentlicht, in der Zeit vom 05. April bis zum 04. Mai erfolgen. Die Bürger sollten in dieser Zeit ihre Einwände schriftlich einreichen.

Als Begründung führt die Landeshauptstadt den Ergänzungsantrag für eine zusätzliche Zu- und Abfahrt am Messeschnellweg an. Das Land habe dem Vorhaben eine gesonderet zuführung zum Logistikzentrum eine Absage erteilt. 

Die Begründung erscheint sehr dünn - Die Stadt spielt auf Zeit.  Verhandlungsprobleme mit Amazon und Goodmann?

Zum Hintergrund: Aufgrund der zu erwartenden verkehrlichen Auswirkungen und der Ausweichverkehre durch Wohngebiete hat die CDU-Fraktion im Rat einen Ergänzungsantrag bei der Abstimmung zur Änderung der Bauleitpläne eingebracht. In dieser fordert die Fraktion u.a. eine gesonderte Zwangszu- und -abfahrt vom MSW für den LKW-Verkehr zum Logistikzentrum. Die Ergänzungsanträge der SPD wie auch der CDU fanden eine Ratsmehrheit. Nun durchkreutzt das Land Niedersachsen den Plan einer speziellen Zu- und Abfahrt vom Messeschnellweg. Begründet wird die Ablehnung aus rechtlichen und technischen Erwägungen. Auch die Verkehrssicherheit sei so nicht zu gewährleisten. Vermutlich aufgrund der zu kurzen Rückstauflächen der LKW bis auf den Schnellweg. Die Ratsgremien werden sich nun erneut mit der Änderung der Bauleitpläne der Sonderfläche Logistik Expo/Östlich der Weltausstellungsallee auseinandersetzen.


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Update 1:



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Update 2:


Von: Schatzki, Detlef 
Gesendet: Mittwoch, 4. April 2012 10:14
Betreff: WG: Verzögerung bei den Amazon-Plänen. Auslegung Frage zum Verfahrensablauf
Wichtigkeit: Hoch

 
Sehr geehrter Herr xxxxx,
 
unser Fachbereich Wirtschaft hat uns Ihre E-Mail mit der Bitte um Beantwortung zugesendet.
 
Wir teilen Ihnen als Ergänzung zur Meldung in der Zeitung mit dass,
  1. das 222. Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan Hannover wird, wie in der Zeitung am 28.3.2012 bekanntgemacht, in der Zeit vom 5. April bis 4. Mai 2012 öffentlch ausliegen (die Planunterlagen sind bereits jetzt im Internet einsehbar),
  2. zum Bebauungsplan Nr. 1764 ist ein erneuter Beschluss des Rat vorgesehen. Nach diesem Ratsbeschluss wird der neue Termin für die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes in den hannoverschen Tageszeitungen (HAZ und NP) öffentlich bekanntgemacht.
Für Fragen zur Änderung des Flächennutzungsplans steht Ihnen Herr Porbeck, Tel. xxxxxxx zur Verfügung.
Für Fragen zum Bebauungsplan rufen Sie bitte unter xxxxxx an.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Detlef Schatzki
Landeshauptstadt Hannover
Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Stadtplanung 61.12
Rudolf-Hillebrecht-Platz 1
30159 Hannover

 

Samstag, 31. März 2012

Brief vom 30.03.2012 an Amazon und Goodman

An
Herrn Armin Cossmann Regional Director Operations Bad Hersfeld
Herrn Ralf Kleber, Geschäftsführer AMAZON München
Herrn Andreas Fleischer Regional Director Goodman Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Cossmann, sehr geehrter Herr Kleber, sehr geehrter Herr Fleischer, 

mit Information und Aktionen für Anwohner, Gesprächen und Veranstaltungen mit Politikern und dank zahlreicher Unterstützer setzt sich die Initiative pro.kronsberg -  Mensch, Natur, Zukunft- http://www.prokronsberg.blogspot.de - weiterhin dafür ein, dass die Bauleitpläne "Östliche Weltausstellungsallee" in Hannover nicht geändert werden in eine "Sonderfläche Logistik" zum Zweck der Ansiedlung eines 110.000 qm² großen Logistikzentrums (dem Vernehmen nach für AMAZON s. HAZ-Artikel). Das Änderungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen, wie derTerminplan zur Ansiedlung zeigt. Der Rat der Stadt (bis auf die Fraktion der LINKEN) hat zwar den Plänen der Verwaltung zugestimmt, allerdings nur unter der Bedingung, die Inhalte zweier Zusatzanträge der SPD /GRÜNEN und der CDU zu prüfen und umzusetzen (s. Anlagen). Diese Zusatzänträge, die für den Investor und Betreiber erhebliche zusätzliche Vorgaben und Einschränkungen bedeuten, spiegeln vor allem die erfolgreiche Arbeit von pro.kronsberg wider , die darauf abzielte, sowohl mit betroffenen Anwohnern alsauch mit Politikern zusammenzuarbeiten und zu über mögliche Belastungen und Befürchtungen der Ansiedlung informieren und aufzuklären.
Das Ziel der Bi ist jedoch nach wie vor, die Ansiedlung des Logistikzentrums bzw. zunächst die Umwidmung der Bauleitpläne zu verhindern!!

Die Iniative pro.kronsberg ist aufgrund von großzügigen Spenden und Mitarbeit von diversen Fachleuten in der Lage, ihre Arbeit weiterhin mit Sachverstand und viel Energie fortzusetzen.

Um rechtliche Schritte fristgerecht und zeitnah einleiten zu können, hat die BI inzwischen ein renommiertes, bundesweit erfolgreiches Sachverständigenbüro beauftragt, um zunächst alle Informationen und Gutachten der Stadt Hannover zum Thema Verkehr überprüfen und bewerten zu lassen. Die Ergebnisse stehen innerhalb der Einspruchszeit zur Verfügung.

Des Weiteren werden unsere Anwälte so schnell wie möglich (durch einstweilige Verfügungen) gegen "vorbereitende Baumaßnahmen" der Stadtwerke Hannover auf dem Gelände vorgehen.

Ferner rechnen wir mit Klagen von mehreren Anwohnern gegen den Satzungsbeschluss vom 12.7.2012 im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens, auf die wir uns zur Zeit vorbereiten und die wir als BI z.B. durch Vermittlung von Fachanwälten unterstützen werden.

Als Anlage beigefügt haben wir auch für Sie zur Kenntnisnahme die Stellungnahme des BUND: "Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 1764, östlich Weltausstellungsallee Stellungnahme im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange", die die vorliegenden Planung aus grundsätzlichen Erwägungen ebenfalls ablehnt.

"...Vor diesem Hintergrund muss gerade eine Anlage von derart extremen
flächenhaften Ausmaßen wie der hier geplanten kritisch gesehen werden. Mindestens wären flächensparende Bauweisen statt einer ganz überwiegend eingeschossigen Bebauung zu fordern, wobei solche kompakten Bebauungen nicht an derart landschaftsprägender Stelle wie hier errichtet werden sollten." .....

Wir werden Sie, ggf. über unsere Rechtsbeistände, weiterhin über den “Stand der Dinge“ aus unserer Sicht auf dem Laufenden halten, denn wir gehen davon aus, dass Sie bereits in regelmäßigem Kontakt zur Stadtverwaltung Hannover stehen und daher deren die Sicht- und Vorgehensweise bereits kennen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage der BI pro.kronsberg

Andrea Mehring


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Donnerstag, 29. März 2012

Presseinformation 29.03.2012 - Die Arbeit von pro.kronsberg, im Interesse der Anlieger wie der Stadt eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Lösung zu finden, geht daher weiter


Presseinformation 29.03.2012 Stenoblock

Mit Information, Aktionen, Gesprächen mit Politikern und dank zahlreicher Unterstützer setzt sich die Initiative pro.kronsberg -  Mensch, Natur, Zukunft- dafür ein, dass die Bauleitpläne "Östliche Weltausstellungsallee" nicht geändert werden.

Demgegenüber scheint die Verwaltung mit allen Mitteln durchsetzen zu wollen, einer Firma – wahrscheinlich Amazon – den roten Teppich auf der grünen Wiese auszubreiten.  Wenn Amazon abspringt, strebt die Stadtverwaltung andernfalls an, eines oder mehrerer beliebiger Logistikunternehmen anzusiedeln, ohne Rücksicht auf die bereits vorgebrachten Einwendungen und Alternativen wie den „Wohn- und  Gewerbepark Kronsberg“.

Auch wenn der Rat der Stadt bis auf die Fraktion der Linken den Plänen der Verwaltung zugestimmt hat, ist das Änderungsverfahren noch nicht abgeschlossen.

Die Arbeit von pro.kronsberg, im Interesse der Anlieger wie der Stadt eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Lösung zu finden, geht daher weiter. Wie und was können Sie tun, um diese Arbeit zu unterstützen:

Ø  noch vor Ostern Umwandlung in einen eingetragenen Verein „Initiative pro.kronsberg – Mensch, Natur, Zukunft e. V.“ – werden Sie Mitglied
Ø  am 7. April 2012 informiert pro.kronsberg  jeweils bei den Osterfeuern der Siedlergemeinschaft Hannover Seelhorst e. V. sowie der Werbegemeinschaft Kronsbergkreis e. V.
Ø  Schreibwerkstatt von pro.kronsberg am 14. April 2012 voraussichtlich auf dem Lidl-Parkplatz Wülfeler Straße von 8:30 bis 11:00 Uhr, um Einsprüche zu verfassen (Monatsfrist, um Einsprüche einzureichen, vom 5. April bis 4. Mai 2012)
Ø  ein renommiertes, bundesweit erfolgreich Initiativen unterstützendes Sachverständigenbüro wurde beauftragt,  alle Informationen und Gutachten zum Thema Verkehr zu überprüfen. Die Ergebnisse stehen innerhalb der Einspruchszeit zur Verfügung
Ø  symbolische Aktion „Baumpatenschaften“ am 14. April 2012 um 16.30 Uhr, es sollen symbolisch Baumpatenschaften ausgegeben werden, um die von der Fällung bedrohten  417 Bäume  (davon mehr als 70 Bäume im Bereich der Cousteaustraße, die älter als 80 Jahre sind) zu schützen

Nähere Einzelheiten zu den Aktionen am 14. April und pro.kronsberg entnehmen Sie bitte dem Internet unter www.prokronsberg.de, www.parkkronsberg.de sowie unter Facebook, Aushängen und Flyern.  



Montag, 26. März 2012

Offener Brief - Ein Bezirkskrates, der über 28.000 Menschen vertritt, wird einfach missachtet

Es ist schockierend, dass die Hannoveraner sich vorwiegend mit dem Thema "Hochflur oder Niederflur-Bahnen" beschäftigen -  aber die Methodik des Umwelt- und Wirtschaftsdezernenten Herrn Mönninghoff nur unzureichend wahrnehmen.

Wieder einmal bin ich entsetzt über die "Machenschaften" dieser Stadtverwaltung, die zurzeit offensichtlich auf heftigen Konfrontationskurs geht und - bereit zur Kriegsführung - an mehreren Fronten kämpft. Das alles primär unter dem Vordenker und Vorredner der GRÜNEN, Herrn Mönninghoff.

Nicht wenige Bewohner Bemerodes sind diese in Stadtverwaltung und Rat festgezurrten rot/grünen Strukturen und das "Führungspersonal" bzw. den Führungsstil mehr als überdrüssig. Über die größtenteils nur selektive und einseitige Berichterstattung in den Medien ist dies für den Außenstehenden nur bedingt - beispielsweise zwischen den Zeilen der HAZ - erkennbar. 

Die Bemeroder fühlen sich angesicht der jüngsten Ereignisse dieser "Scheindemokratie" schutzlos ausgeliefert. Man muss sich das mal vor Augen führen: Ein einhelliger Beschluss (18 : 1) eines Bezirkskrates gegen die Ansiedlung von AMAZON, der über 28.000 Menschen vertritt, wird einfach knallhart missachtet.

Die Wähler der Grünen emfinden momentan den größten Schmerz ggf. falsch gewählt zu haben. Die GRÜNEN haben sich in Hannover weitgehend von ihrer eigenen Programmatik verabschiedet. Geführt von Herrn Mönninghoff lassen sie sich wie Stimmvieh vorführen. Man könnte mittlerweile den Eindruck gewinnen, dass sich die Ratsmitglieder ihrem autoritär agierenden Vordenker und Vorredner Mönninghoff ( + Herrn Dette) nicht nur in dieser Sache bedingungslos anvertrauen. Nur wenige grüne Ratsmitglieder -  wie Frau Kramarek oder Frau Lemke - agieren hier aufrichtig und vorbildlich gemäß ihrem Gewissen und Wählerauftrag.

Wir sind entsetzt über das Verhalten aller Fraktionen im Rat angesichts der basisdemokratischen so seltenen einhelligen Beschlüsse des Bezirskrates Ki.- Be.-Wü. Vor allem von den GRÜNEN: kein Wort in den Medien zu Bedenken hinsichtlich des zerstörten Landschaftsbildes am Kronsberg; Kein Wort zur weiteren mögl. Schädigung des Seelhorster Waldes; kein Wort zu den Verkehrsfolgenkosten für Klimawandel, Luftverschmutzung, Infrastruktur einer so verkehrsträchtigen Branche wie der Logistik: kein Wort zum exorbitaten Flächenverbrauch ...

Hier in Hannover scheint eine verkehrte Welt zu sein: die CDU in beiden Stadtbezirken hat die Rolle übernommen, die die GRÜNEN-Wähler eigentlich von ihrer Partei erwartet hätten.  

Wie wir sehen, hat der Eilenriede-Beirat, der aus langjährigen "Laien- Experten" und hochgeachteten Ehrenamtlichen im Einsatz für unsere Stadtwälder besteht, nun auch große Probleme mit der neuen kompromisslosen Umgehensweise der Stadtverwaltung. Das alles empfinden viele Hannoveraner als ganz traurig. Und die lokale Presse scheint hier auch nicht das nötige Rückgrat zu zeigen.

Dieses ganze Projekt und die Auseinandersetzungen um das geplante Logistikzentrum geht vielen Familien - auch meiner - sehr nahe. 

Angesichts der Beschlüsse im Rat zum LZ und der Kompromisslosigkeit ( s. Terminplan LZ http://www.prokronsberg.blogspot.de/2012/03/amazon-bereits-in-drei-tagen-am-23-marz.html) benötigt die Initiative Pro Kronsberg dringend Spenden. 

Helmut Niemeyer  -   Hannover, 26. März 2012

Donnerstag, 22. März 2012

Traueranzeige 22. März 2012


Erste vorbereitende Baumassnahmen bereits 2 Tage vor Mönninghhoff-Planung



















"Ihr seid nicht nur Konsumenten, ihr seid Bürger" - Antrittsrede des Bundespräsidenten Gauck mit Aufruf zur Bürgerbeteiligung


"Ihr seid nicht nur Konsumenten, ihr seid Bürger"

Mir macht allerdings auch die Distanz vieler Bürgerinnen und Bürger zu den demokratischen Institutionen Angst, die geringe Wahlbeteiligung, auch die Geringschätzung oder gar Verachtung von politischem Engagement, von Politik und Politikern. Meine Bitte an Regierende wie Regierte: Findet euch nicht ab mit dieser zunehmenden Distanz.
Für die politisch Handelnden heißt dies: Redet offen und klar, dann kann verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden. Den Regierten muten wir zu: Ihr seid nicht nur Konsumenten. Ihr seid Bürger, das heißt Gestalter, Mitgestalter. Wem Teilhabe möglich ist und wer ohne Not auf sie verzichtet, der vergibt eine der schönsten und größten Möglichkeiten des menschlichen Daseins - Verantwortung zu leben.