Freitag, 8. Juni 2012

IHK Hannover schlägt Alarm: Verkehrliche Kapazitäten stoßen auf der A2 an ihre Grenzen. Erste Unternehmen drohen aus Hannover abzuwandern




In der aktuellen Juni-Ausgabe des IHK-Magazin "Die Niedersächsische Wirtschaft - Seite 8" wird aufgezeigt, welche essentielle Bedeutung ein leistungsfähiger Verkehrsfluss für die Wirtschaft hat. Für die Wirtschaft insgesamt und insbesondere für die in der Region Hannover sei die die A 2 eine Lebensader" wird der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schrage zitiert.

"Die A 2 ist bereits heute am Rande ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. Einen weiteren Zuwachs kann sie kaum noch verkraften, er ist aber zu
erwarten: 70 Prozent des Güterverkehrsaufkommens und 82 Prozent des Personenverkehrs werden in Deutschland auf der Straße abgewickelt. Bis zum Jahr 2050 ist mit einer Verdoppelung der Verkehrsleistung zu rechnen."
Die Kritikalität der verkehrlichen Situation für den Wirtschaftsstandort Hannover können kaum gravierender sein. Unternehmen haben dem IHK bereits angedeutet, dass sie die Situation sehr genau beobachten und in ihre Investitions- und Standortentscheidungen mit einbeziehen. Bei weiteren Verschlechterungen sei zu erwarten, dass Investitionen unterbleiben oder woanders erfolgen und mittelfristig seien auch Standortverlagerung weg von Hannover denkbar.

Die A 2 ist im Raum Hannover nicht nur besonders belastet: Die Autobahn ist gleichzeitig für den Wirtschaftsstandort von höchster Bedeutung.

Positionspapier: Download der IHK-Borschüre "Die Wirtschaft braucht eine leistungsfähige A2" als PDF

FAZIT: Die lokale Politik ist gefordert dieses Alarmsignal aufzugreifen. Es zeigt wie kritisch weitere Ansiedlungen im Bereich Logistik sind. Und wie sie sich negativ auf die Attraktivität einer Region für andere Wirtschafstbereiche auswirken können. Investitionen wandern dann in andere verkehrlich weniger belastete Regionen und sogar Abwanderungen bestehender Unternehmungsstandorte können daraus schlimmstenfalls resultieren. Dies sind Fakten den sich die Politik nicht verschliessen darf.

Text: Jens Fleischhacker

Samstag, 2. Juni 2012

Enercity täuscht seine Kunden - Begründung und Kosten der Bauarbeiten




Erste Fahrrad-Demo am Sa. den 02. Juni ein voller Erfolg

Die Initiative Pro Kronsberg organisierte am Samstagvormittag den 02. Juni ihre erste Fahrrad-Demo. Mit über 50 Teilnehmern war diese bei Polizei angezeigte Aktion ein voller Erfolg. Erstaunlicherweise zeigten auch die betroffenen Autofahrer viel Sympathie für die Aktion. Für die Geduld und das Verständnsi vielen Dank!

Die Strecke führte entlang der Wülfeler Straße hinüber in die Wülferoder Str. bis zum Krokus am Tie. Dort fand heute eine Familienkonferenz statt. Mit der überraschenden "Konferenz"-Form setzt die Stadt auf mehr Beteiligung - und hat schon in der Vorbereitung reges Interesse geweckt. Engagierte BewohnerInnen machen sich für eine gelungene Veranstaltung stark.

Über weitere geplante Fahrrad-Demos informieren wir! 







Flyer Faltblatt - pro.kronsberg steht für...



Freitag, 1. Juni 2012

Politische Entscheidungsträger mahnen wir an, sich hier im Interesse der Anlieger schnell ebenfalls um Antworten zu bemühen

Auf der Fläche östlich der Weltausstellungsallee wurden mit einer Art Minitrecker die Parkflächen befahren. Auffällig ist, dass seitdem die Flora braun eingetrocknet ist, während derart unbehandelte Flächen weiterhin saftig grün sind. 

Eigentümer, etwaige Pächter bis enercity fragen wir daher: Was wurde hier gemacht? Ist das zulässig?

Politische Entscheidungsträger mahnen wir an, sich hier im Interesse der Anlieger schnell ebenfalls um Antworten zu bemühen.

Unserem Kenntnisstand nach ist die Stadt Hannover Eigentümer der Fläche und bleibt daher in der Verantwortung dafür, dass Dritte dort nicht rechtswidrig handeln.




 

Klarstellung der LH Hannover: Die Stadt Hannover hat keinen Einsatz von Herbiziden beauftragt!



Von: Dix, Dennis (15.31) <xxxx@hannover-stadt.de>
Datum: 1. Juni 2012 15:50
Betreff: Pressemeldung "Großflächiger und rechtswidriger Einsatz von Herbiziden zur Pflanzenvernichtung zerstören Lebensraum von Tieren": Klarstellung
An:
prokronsberg@googlemail.com




Sehr geehrter Herr Fleischhacker,

vielen Dank für die oben genannte Presseinformation vom 31. Mai 2012. In der Unterzeile „LHH umgeht Vorschriften der sogenannten Eingriffsregelung“ stellen Sie jedoch eine Behauptung auf, die nicht stimmt und nicht unwidersprochen bleiben kann: Die Stadt Hannover hat keinen Einsatz von Herbiziden beauftragt!

Vielmehr hat nach unserer Kenntnis die Deutsche Messe AG auf ihrem Gelände vorbereitende Bauarbeiten zur Freilegung der Trasse für die Leitungsumlegung von enercity in Auftrag gegeben. In diesem Zusammenhang wurde Ende vergangener Woche mit einem Gerät der Asphalt auf der Trasse geschnitten. Nach Auskunft der Messe AG hat auch diese keine Herbizide zur Pflanzenvernichtung eingesetzt. 

Wir bitten Sie, dies gegenüber den Mitgliedern Ihrer Bürgerinitiative sowie Ihrem Adressatenkreis aus dem Medienverteiler klarzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dennis Dix

Büro Oberbürgermeister
der Landeshauptstadt Hannover
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Trammplatz 2
30159 Hannover




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UNSERE MELDUNG vom 31.05.2012:


Umgeht die LHH  Vorschriften der sogenannten Eingriffsregelung?

Augenzeugen berichten letzte Woche von einem kleinen Gefährt (sog. Walzenstreifgerät), dass systematisch die Fläche abfuhr und vermutlich Herbizide - spezielle Pilze die geeignet sind Pflanzen anzugreifen -  aufgebracht hatte. Der Verdacht scheint sich nun zu erhärten. Unsere Bilder vom Gelände vom 23. Mai 2012 zeigen noch saftige Wiesen.

Die nachfolgenden Bilder, die wir gestern gemacht haben, zeigen die Zerstörung der Wiese linear an. Falls dem so sein sollte, bahnt sich hier ein handfester Skandal an.

Dadurch werden "totsicher" Lebensräume rechtswidrig (europ. Artenschutz) zerstört. Beispielsweise wäre ein Brutnachweis der Feldlerche eine wichtige Information, weil damit belegt ist, dass Lebensraum dieser gefährdeten und streng geschützten Art verloren geht. Rechtlich bedeutet das nach unserer Auffassung, dass an diesem Punkt eine erhebliche Beeinträchtigung stattfindet, die ausgeglichen werden muss, indem an anderer Stelle Lebensraum für Feldlerchen geschaffen werden muss. Das ist durch Extensivierung möglich, aber bisher noch noch vernünftig planerisch vorbereitet. Diese Vorschriften der sogenannten Eingriffsregelung könnten damit durch die LH Hannover leichtfertig verletzt worden sein.

Laut Landwirtschaftskammer Hannover liegt aktuell keine Ausnahmegenehmigung für die Aufbringung von Herbiziden auf dieser Fläche vor

Der Bebauungsplan ist NOCH nicht geändert. Eine Kontrolle und Bestandsaufnahme des Habitat ist somit nicht mehr möglich. Aktuell handelt es sich bei der Fläche um einen ausgewiesenen Parkplatz.
Ausnahmen nur im Einzelfall möglich und müssen beantragt werden
Um Herbizide auf Parkflächen aufbringen zu dürfen, bedarf es nach dem Pflanzenschutzgesetz § 12 eine Ausnahmegenehmigung. Gemäß Auskunft der Landwirtschaftskammer Hannover/Nebenstelle Ahlem, liegt aktuell keine Ausnahmegenehmigung vor.

Das Herbizidverbot gilt für alle nicht landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen, also für Industriegelände, Bahngleise oder auch Messe-Parkplätzen. Es bedarf zwingend einer Ausnahmegenehmigung.

Wir überprüfen hier geeignete Rechtsmittel einzulegen.


Nachfolgend die erschütternden Bilder:

27.05.2012: Walzenstreifgerät bei der Arbeit











Mittwoch, 23. Mai 2012

1. Fahrrad-Demo am Sa. den 02. Juni 2012 gegen den MEGA-Logistik-Verkehrsinfarkt - Mutter, Vater, Tochter, Sohn radeln gegen Amazon















Zur Fahrt nach Bad Hersfeld/Stand 22 05 2012

HAZ am 16. Mai 2012 „AMAZON hält Stadt hin“ / am 18. Mai 2012 „Keine weiteren Hürden für Amazon“

Das wird ja immer verrückter: Erst versuchte die Stadtverwaltung, den Argumenten von pro.kronsberg gegen den Bau einer Mega-Halle auf der Fläche „Östliche Weltausstellungsallee“ zu begegnen, indem z. B. der Verwaltungs-trakt zur Logistikhalle im Passivhausstandard und die Halle mit modernster Umwelttechnik errichtet werden sollten. Und nach der Besichtigung von Bad Hersfeld? Jetzt wird es ein 0815-Gewerbebau. Politik und Verwaltung ist ihr Geschwätz von gestern egal. Man schwärmt von Amazon als Arbeitgeber. Es scheint nur noch darauf anzukommen, dass die Halle gebaut werde, koste es, was es wolle.

Jeder, der so denkt, hat die Probleme, eine Mega-Halle von ½ km Länge x ¼ km Breite auf dem Gelände zu bauen, leider noch nicht verstanden. Die Probleme heißen weder AMAZON oder wer auch immer die Halle nutzen will, sondern liegen im Ausmaß der Halle und ihrem Betrieb!

Pro.kronsberg hat die Fahrt nach Bad Hersfeld genutzt, um über ihre Anwältin mit Verantwortlichen von AMAZON ins Gespräch zu kommen. Im Gegensatz zur Stadt Hannover haben die Verantwortlichen dort die Probleme wohl verstanden:

1.       Zwischen der geplanten Ansiedlung der Mega-Halle und der Siedlung Seelhorst liegt die drittgefährlichste Giftmülldeponie Niedersachsens mit 1.100.000 Kubikmetern.  Das ist acht Mal mehr als die Asbesthalde von Fulgurit in Wunstorf.
Ein Gutachten der Stadt belegt, dass Schadstoffe ausgetragen werden bis heute. Danach ziehen die Schadstoffe nach Nordwesten, d. h. zur Messe und Mittelfeld/Wülfel/Döhren. Die Betroffenen bleiben uninformiert. Sind die möglichen Arbeitsplätze wichtiger als sauberes Brunnenwasser/eigene Ernte?
2.       „Mehr als Zusammenbrechen kann der Verkehr nicht“, sagte ein weiterer Gutachter der Stadt. Erst sollte es Verkehrskonzepte geben und jetzt teilt die Stadt mit, dass sie den LKWs den Weg durch die Wohngebiete nicht verbieten könne.
Die Unfallzahlen mit Kindern steigen in Hannover. Verkehrskonzepte werden medienwirksam aufgelegt. Die Stadtverwaltung und Politik setzt sich für Geschwindigkeitsbeschränkungen vor Schulen ein.
Doch Noch-Oberbürgermeister Weil schafft es nicht, in dem Stadtbezirk, in dem er wohnt, im kinderreichsten Stadtteil Kronsberg Tempo 30 auf dem Kattenbrookstrift mit einer Grundschule, einer IGS und vielen Kindergärten etc. einzurichten. Ist ihm die freie Fahrt für ungebundene Amazon-LKW wichtiger als unsere Kinder?
3.       CO-2- und Feinstaubbelastung ist bereits ein Problem in Hannover. Das Problem wird sich im Süden Hannovers verstärken, wenn die Ansiedlung kommt. Dabei weist ein weiteres Gutachten den Kronsberg als Gebiet aus, das für den Frischluftstrom in Hannover sorgt. Damit ist dann nach der Ansiedlung Schluss.
4.       Hannover 96 hat sich für den Süden Hannovers interessiert. Deren geplantes Förder- und Leistungszentrum passt auf die Fläche „Östliche Weltausstellungsallee“. Die Stadt bevorzugt aber die Fläche um das Eilenriedestadion. Um dort das Zentrum auf 100.000 qm Fläche bauen zu können, muss im Umkreis die Eilenriede (einst königliches Jagdgebiet) abgeholzt werden. Das wird einen Aufschrei durch ganz Hannover geben, doch dann ist es dafür zu spät.
5.       Die EXPO-Plaza ist ein Hochschulgebiet der Stadt ohne Infrastruktur und Anbindung zur Stadt. Stadtplanerisch ist unverständlich, sich mit einer Halle der geplanten Größe die Anbindung des ehemaligen EXPO-Geländes vom südlichen Stadtrand abzuschneiden. Was soll das?

Aus diesen Gründen setzt sich pro.kronsberg als Mitglied des Landesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz
(LBU) Niedersachsen e. V. dafür ein, den Bau der Mega-Halle auf der Fläche „Östliche Weltausstellungsallee“ zu verhindern.
AMAZON in die Region und den Wohn- und Gewerbepark.kronsberg auf die Fläche. Das ist wirtschaftlicher und vor allem mit weniger Folgen für Anlieger, Umwelt und Natur verbunden.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Bilderimpressionen vom Frühschoppen am 17. Mai 2012

Himmelfahrt „Familienfrühschoppen“ auf dem Gelände „Östliche Weltausstellungsallee“

Zum dritten Mal hatte pro.kronsberg eingeladen, um gegen den Bau einer Mega-Halle auf dem Gelände zu demonstrieren. Nach „101 Luftballons“ und „Zeigt Flagge, bevor die Bagger kommen“ wurde ganz friedlich, ohne Vatertagskrawalle wie andernorts, ein Familienfrühschoppen veranstaltet.

Blauer Himmel und Sonne begrüßten die Teilnehmer. Hunderte, zumeist junge Paare mit Kleinkindern, genossen Kuchen und Kaffee, Getränke und Grillwurst, informierten sich und hatten Spaß bei den vielfältigen Angeboten. Um das Essen zu organisieren, konnte pro.kronsberg auf das logistische Knowhow der Siedlergemeinschaft Hannover Seelhorst zurückgreifen.

Kinderschminken, Button-Maschine sowie Sandsäckchen basteln, befanden sich unter einem Pavillon, unter dem Frau Barke und Frau Heintze viel zu tun hatten. Sportliche Aktionen, die von Herrn Schneemann begleitet wurden, fanden ebenso Anklang wie die Tombola. Jedes Los gab einen Gewinn.

Es kam zur Welturaufführung von dem „Song des Kronsberg-Fuchses“ von Rudi Rotfuchs alias Hans Heintze. Für jedermann verständlich vermittelt das Lied die Probleme der geplanten Ansiedlung.

Über die Ansiedlung wurden viele Gespräche geführt, insbesondere an dem Modell, das die Halle im Maßstab 1/87 (Modelleisenbahn H0) gezeigt hat. Hier waren viele erschrocken, wie riesig die Halle im Verhältnis zu einem Siedlungshaus, LKW oder Mensch sein wird. „Unvorstellbar riesig“ war die einhellige Meinung.

Um die Kosten für gerichtliche Schritte gegen die Ansiedlung abzudecken, wurden Anleihen angeboten. Die pro.kronsberg Anleihen werden in unterschiedlichen Beträgen angeboten und können nach wie vor bei pro.kronsberg erstanden werden.  Beim Gewinn eines Rechtsstreits besteht die Möglichkeit, dass die Kosten erstattet werden. In diesem Fall garantiert pro.kronsberg die Rückerstattung an die Geldgeber, wenn sie dies wünschen.

Einfache Geldspenden sind über den Blog möglich. Auf den Blog wurde dafür ein „PayPal“-Button eingestellt.

Es wird weitere Veranstaltungen von pro.kronsberg geben. Angedacht sind Fahrrad- und Rollatorendemonstrationen nach dem Motto „Vater, Mutter, Tochter, Sohn radeln gegen AMAZON“. Näheres wird im Blog www.prokronsberg.blogspot.com sowie unter Facebook veröffentlicht.

All diejenigen, die sich fragen, wo denn die Bänder zur Baumpatenaktion geblieben sind, hier die Auflösung: nach polizeilicher Anordnung wurden die Bänder noch vor der Industriemesse entfernt.





Wir mögen unsern grünen Berg und nicht den grünen Gartenzwerg





Der Song vom Kronsberg-Fuchs
Melodie:   Ein Vogel wollte Hochzeit machen                                            Text:   Rudi Rotfuchs


1. Am Kronsberg  wohnt ein roter  Fuchs, /der ist von ziemlich kleinem Wuchs.    /:  Gib acht, gib acht!  Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht! :/
2. Ein Hase sitzt am Kronsberg-Feld, /die langen  Ohren aufgestellt. /: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht.:/
3. Der Regenpfeifer ist nicht weit, / er pfeift im bunten Federkleid: /: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht!:/
4. Was machen denn die Bagger dort? /Die sind hier echt am falschen Ort! /: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht!:/
5. Der Vater sagt zu seinem Sohn: / Die baggern schon für Amazon! /: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht.:/
6. Hier soll `ne Riesenhalle stehn, /dann ist vom Berg nichts mehr zu sehn./: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht.:/
7. Logistikzentrum heißt der Bau, / doch niemand weiß das so genau./: Gib acht, gib acht. Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht.:/
8. Hier läuft die Arbeit Tag und Nacht,/ die schuften, dass die Schwarte kracht. /: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht.:/
9. Da kommt ein großer Laster her,/ und sein Container ist ganz schwer. /: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht.:/
10. Und kommen tausend LKW, dann tun dem Fuchs die Ohren weh./: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht.:/
11. Der Lärm und der Benzingestank, die machen auch die Hasen krank. /: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht!:/
12. Auch für die Kinder ist nicht gut, was sich auf dem Gelände tut. /: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht.:/
13. Denn der Verkehr ist großer Mist, weil er für uns gefährlich ist./: Gib acht, gib acht! Gib acht, gib acht, was man mit dem Kronsberg macht.:/
14. Drum  Mutter, Vater, Tochter, Sohn, sie wollen hier kein Amazon! /:Und sie geben acht, und sie geben acht, was man hier am Kronsberg macht.:/
15. Wir mögen unsern grünen Berg und nicht den grünen Gartenzwerg. /: Wer sich nicht wehrt, wer sich nicht wehrt, ja, der lebt total verkehrt!:/
 


Dienstag, 15. Mai 2012

Aufruf: Pro Kronsberg braucht Unterstützung - Sparkasse Hannover Konto Nr. 910099642 BLZ 250 501 80




Sparkasse Hannover
Konto Nr. 910099642 
BLZ 250 501 80


Sehr geehrte Damen und Herren,

pro.kronsberg hat wie Sie gehofft, mit kreativen Ideen, Einholen und Weitergabe von Informationen, Aktionen, Gesprächen mit Fraktionen, Fragen in Bezirksratssitzungen und Ihrer Unterstützung, es zu schaffen, dass die Bauleitpläne "Östliche Weltausstellungsallee" nicht geändert werden. Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt.

Am Freitag steht in der Zeitung, dass alle Fraktionen bis auf die Linken zugestimmt haben, Amazon den roten Teppich auf der grünen Wiese auszubreiten.

Nun ist die Initiative als GbR gestartet, weil wir auf Herrn Weils Worte vertraut haben, dass der Nutzer nicht kommt, wenn er nicht das Weihnachtsgeschäft 2012 mitnehmen könne. Die bereits erreichten Verzögerungen hätten gereicht. Das Vertrauen war leider unbegründet. Das Verfahren dauert noch an, ist aber noch nicht abgeschlossen! Die Arbeit von pro.kronsberg, im Interesse der Anlieger wie der Stadt eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Lösung zu erhalten, geht weiter.

Daher hat die Initiative bereits vor ein paar Tagen begonnen, sich in einen eingetragenen Verein umzuwandeln. Können Sie sich vorstellen, als Mitglied dort Ihre Erfahrungen einzubringen?

Nach der Bekanntmachung des Änderungsbeschlusses beginnt dessen Auslegung. Die Auslegung dauert einen Monat. In diesem Monat müssen sämtliche Einwendungen, die Anlieger haben, vorgebracht werden. Wir werden eine Schreibwerkstatt dafür einrichten. Je mehr Einwendungen individuell verfasst sind, um so besser. Der von der Verwaltung angedachte Zeitplan liegt an.

Nun beginnt also die nächste Phase dessen, was sich Bürgerbeteiligung nennt.
Bitte seien Sie daher auch ein Multiplikator und sprechen andere Menschen an, von denen Sie sich vorstellen können, sich in dieser Sache zu engagieren.

Näheres finden Sie weiterhin auf dem Blog http://www.prokronsberg.blogspot.com/ oder seit neustem auch bei Facebook unter http://www.facebook.com/?sk=welcome#%21/profile.php?id=100003561538498.

Mit freundlichen Grüßen


Antje Torlage
Schriftführerin pro.kronsberg






Montag, 14. Mai 2012

Lesermeinung: Bagger rollen am Kronsberg! - LOGISTIK-HALLE: BAGGER ROLLEN AM KRONSBERG!

Von: hheintze
An: hannover@neuepresse.de
Datum: 14. Mai 2012 um 23:21
Betreff: Lesermeinung: Bagger rollen am Kronsberg!

An die Lokalredaktion der NP:

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Guten Tag!

Heute sind die ersten Bagger am Kronsberg aufgetaucht, zur
Vorbereitung von Baumaßnahmen, die noch gar nicht beschlossen und 
genehmigt sind, mitten in der Phase, in der die Bürger Einwendungen
erheben können.

Das ist ein eklatanter Verstoß gegen alle Grundsätze von Bürgerbeteiligung
und höhlt wichtige demokratische Regeln aus. Ich bin darüber so entsetzt,
dass ich Ihnen einen Leserbrief geschrieben habe. Den Brief sende ich mit
dieser Mail.



Vielen Dank fürs Lesen- und besonders für den Fall, dass Sie ihn
abdrucken! (Mit ggf. nötigen Kürzungen bin ich einverstanden.)



Hans Heintze, Lange-Hop-Str.146, 30539 Hannover, Tel. 883056

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LOGISTIK-HALLE: BAGGER ROLLEN AM KRONSBERG!

Ein starkes Stück: Seit heute rollen die Bagger am Kronsberg.  Es geht um die  umstrittene Logistikhalle, die Amazon (vielleicht)  am Fuße des Kronsbergs bauen will. Das soll ein Megabau werden: 17 Fuß- 
ballfelder groß, mitten zwischen drei bisher wertvollen Wohngebieten, die zu den kinderreichsten Vierteln Hannovers zählen. Man rechnet mit  täglich 1000 LKWs, die das Logistikzentrum ansteuern und verlassen. 
Ein bedrohlicher Schwerlastverkehr, der durch die Wohngebiete drängen wird, wenn der Messeschnellweg dicht ist - also fast täglich und  besonders während der Messen.Diese Sorge brachte auch den rotgrün  dominierten Bezirksrat in Bemerode dazu, gegen das rotgrüne Vorhaben zu stimmen: 18 gegen 1!

Hans Mönninghoffs Antwort: Am nächsten Tag fuhren schon die ersten Bodenbohrer vor.

Seit ein paar Tagen erst läuft die Einwendungsfrist für die betroffenen  Bürger. Denn noch ist nichts endgültig beschlossen.  Nicht einmal der Investor hat sich geoutet.(Eine eigenwillige Form der Bürgerinformation!) Und doch versucht die Stadt, schon jetzt Fakten zu schaffen: Vogelschutzhecken wurden abgehackt, während der Brutzeit. Lange Röhren wurden angekarrt.

Und seit heute rollen die Bagger.

Ein Lehrstück dafür, was diese Stadtverwaltung unter Bürgerbeteiligung versteht! Die Bürger sollen denken, alles sei schon gelaufen. Aber die streitbare Bürgerinitiative "pro Kronsberg" gibt nicht auf. Sie rechnet sich gute Chancen aus, die Halle noch zu verhindern, und sie hat eine echte Alternative entworfen: den "Park Kronsberg", ein gemischtes Wohn- und Gewerbegebiet, und zwar für 2000 solide Arbeitsplätze.

Die enttäuschten Bemeroder Bürger in Kronsberg, Emslandviertel und der schönen Siedlung Seelhorst wehren sich, und die Gegenwehr nimmt zu. 

Hans Mönninghoff und Stephan Weil werden sich noch wundern.


Hans Heintze, Hannover

Donnerstag, 10. Mai 2012

Hochzeit: Handeln im Sinne von Zukunft

Frank Podschadly, Antje Torlage sowie das frisch vermählte Brautpaar Oksana und Bernd Kurzke (Stellv. Vorsitzender Pro Kronsberg e.V.)

pro.kronsberg denkt an die Zukunft und setzt sich dafür ein, dass Kinder auch morgen noch auf dem Kronsberg sicher leben können - Kattenbrookstrift 30 km/h